Reisebericht unserer Missionsreise 2006
Als Gemeinde arbeiten wir bereits seit 2004 in Ghana/West Afrika.
Einmal jährlich fliegen wir dorthin und bieten Konferenzen und Seminare an, die gut besucht werden und wo Pastoren und Leiter aus dem ganzen Land und auch aus dem Nachbarstaat Togo kommen.
Abends haben wir dann offene Veranstaltungen, zu denen hunderte Menschen kommen um das Evangelium Jesu Christi zu hören. Viele treffen dort eine Entscheidung, Jesus ihr Leben zu unterstellen und werden Christen.
Für die Kinder lassen wir uns jedes Jahr etwas einfallen. So senden wir hunderte von Spielsachen vorweg zu unserem Mitarbeiter in Ghana und lassen sie während unserer Veranstaltungen dort verteilen. Die glänzenden Gesichter muss man gesehen haben, wenn die Kinder oftmals das erste Spielzeug ihres Lebens empfangen.
Außerdem haben wir seit etwas drei Jahren einen einheimischen Pastor, Rev. James K. Zode dort angestellt. Er koordiniert unsere Einsätze und ist beauftragt dort die Verkündigung des Evangeliums voranzutreiben. Das ganze Jahr über läuft dort eine intensive Leiterausbildung. Das Ziel ist es, dort neue Gemeinden zu gründen, die nach einem bewährten Zellgemeindemodell arbeiten.
In den meisten Orten, wo wir inzwischen neue Gemeinden erfolgreich gründen konnten, spielen Naturreligionen und verschiedene okkulte Lehren, wie Shamanismus und Voodo eine große Rolle. Menschen, die sich aus diesen Lehren zu Christus bekehren erleben Befreiung und innere Heilung in großem Maße. So durften wir in den letzten drei Jahren sieben neue Gemeinden gründen. Darunter eine in der Hauptstadt Accra und eine in der Regionalhauptstadt der Voltaregion Ho. Von hier aus leitet Rev. Zode auch den landesweiten Dienst. Diese Gemeinden bestehen vorwiegend aus Menschen, die zuvor keine Christen waren und keiner Kirche oder Gemeinde angehörten. Unser Ziel war nie die Umverteilung von Christen, sondern die Errettung von solchen, die Christus nicht kennen.
Unsere Gemeinde investiert jedes Jahr viele tausend Euro in diese Arbeit. Neben Pastor James Gehalt investieren wir in moderne Technik. So entstand unser „Bemaer-Ministry“. Da es in den Regionen, wo wir tätig sind, keine Kinos und nur bei den Superreichen Fernseher gibt, haben wir 100% Aufmerksamkeit, wenn wir den Beamer auf eine große weiße Wand oder gespannte Leinwand richten und christliche Spielfilme zeigen. Pastor Trümper hat das im April diesen Jahres zum ersten Mal getan. Die Reaktionen waren begeisternd. Aus allen Winkeln kamen sie herbeigeströmt um den Film zu sehen. Bei dem Bekehrungsaufruf kamen ungefähr 50 Personen nach vorne und gaben ihr Leben Christus. Viele davon waren Kinder. Dieser Beamer wurde seitdem mit zahlreichen christlichen Spielfilmen (in englischer Sprache) versehen und ist ein wahrer „Segensprojektor“ geworden.
Für das Jahr 2007 ist wieder eine Reise geplant, mit deren Leitung diesmal erstmals Evangelist Jörg Schwalbach, der Pastor Trümper bereits zweimal begleitete, beauftragt wurde. Faith Brennan, eine Pastorin aus Edinburgh und eine ihrer Mitarbeiterinnen wird das Team dieses Mal verstärken. Neben einer Leiterkonferenz wird somit 2007 erstmals eine Frauenkonferenz stattfinden.
Herzlichst, Ihr Bernd C. Trümper.
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